"O Magnum Mysterium"

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Zu Weihnachten hat sich der Sängerbund mit seinem traditionellen Adventskonzert im Dehrner Bürgerhaus wieder selbst ein Geschenk gemacht. Das angekündigte Programm sorgte schon zur Einlasszeit um 16:00 Uhr für viele Wartende, die sich zunächst bei einem Glas Punsch auf den Konzertabend einstimmen konnten. Und so konnte der Moderator des Abends, Wolfgang Streb, schließlich 500 Konzertbesucher und Gäste vor ausverkauftem Haus begrüßen. Besonders willkommen hieß er den Pianisten Michel Götz, der schon in den zurückliegenden Jahren mit seinem herausragenden Können am Flügel brillieren konnte. Ihm war auch die musikalische Einleitung des Konzertabends vorbehalten. Mit virtuosen Passagen, die zu den einzelnen Programmpunkten des Konzertes überleiteten, wurden die Besucher inspirierend auf die jeweiligen Chorvorträge eingestimmt. Zunächst präsentierte sich der Sängerbund mit einigen der Advents- und Weihnachtszeit entsprechenden Liedbeiträgen. Erstmals trug der Chor die dem Motto des Abends zugedachte Motette „O Magnum Mysterium“, was so viel bedeutet wie „O großes Geheimnis und wunderbares Heiligtum“, in der Komposition des zeitgenössischen Komponisten Jan Wilke vor. Im Anschluss gelang es gemeinsam mit der Sopranistin Julie Grutzka mit „Quelle est cette odeur“ von R. Sund in einfühlsamer und berührender Weise das Publikum in seinen Bann zu ziehen.

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Zur Überraschung des Publikums trug der Chor dann mit kraftvollem Bass solo seines Chorleiters Sebastian Kunz schon zum Ende seines ersten Auftritts, das mittlerweile in Dehrn zu einem Klassiker gewordene "Jerusalem" vor, für dass sich die Zuhörer mit langem Beifall bedankten.

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Danach hatte die junge aufstrebende Sopranistin ihren eigenen Part. In absoluter Stille zelebrierte sie mit „Ich steh an deiner Krippe hier“ und „Hört der Engel helle Lieder“ und sorge für Gänsehautgefühl bei den Besuchern.

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Als weiteren Gast konnte das bekannte Ensemble Sonamento verpflichtet werden, dass sich aus 20 jungen Sängern zusammensetzt, die alle ihre musikalische Ausbildung bei den Limburger Domsingknaben genossen haben. Sie brachten unter anderem „In dulci jubilo“ und „Ave Maria“ zu Gehör. Unter der Leitung ihres Dirigenten, Jakob Deckers, erklangen wunderschöne und gekonnt vorgetragene Lieder der klassischen Chorliteratur.

Sonamento war es auch vorbehalten, den zweiten Konzertteil mit weihnachtlichen Liedsätzen zu eröffnen. Anschließend verzauberten Julie Grutzka und Michel Götz mit dem „Mariä Wiegenlied“ das Publikum mit viel Sensibilität und Hingabe. Lang anhaltender Applaus war der Dank.Weihnachtlich besinnliche und beschwingte Töne und Klänge waren zum Abschluss des erfolgreichen Konzertes mit „Carol oft he bells“, Hark the Herold“, Cantique de noel“ und „Jingle Bells“ noch einmal vom Sängerbund zu hören.

Beim großen Finale präsentierten Sängerbund und Sonamento das "Ave Maria" von Franz Biebl und natürlich zusammen mit der Sopranistin das „Stille Nacht“ in einem Satz von Robert Sund bevor der eindrucksvolle Konzertabend mit dem von allen Chören und Konzertbesuchern gemeinsam gesungenen "Macht hoch die Tür" endete. (wp, ps, Bilder: mgv)

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